Mandalay
Die Stadt Mandalay gilt als wirtschaftliches Zentrum Myanmars. Etwa ein Drittel der 1 Million Einwohner der Stadt sind chinesische Zuwanderer, die das Bild der Stadt inzwischen wesentlich prägen. Es dominieren große breite Straßen und neue Geschäftshäuser aus Beton. Abseits der großen Hauptstraßen findet sich jedoch noch das alte Mandalay. Es lohnt sich, ein paar Tage hier zu bleiben, da genügend Sehenswürdigkeiten auf den Besucher warten.
Mandalay ist sehr weitläufig und die Dimensionen sind riesig. Im Zentrum der rechtwinklig angelegten Straßen liegt der ehemalige Königspalast, dessen quadratische Außenmauern eine Gesamtlänge von 8 km erreichen. Im Norden der Stadt lohnt eine Besteigung des etwa 240 Meter hohen Mandalay Hills, von dessen Spitze man einen guten Überblick über die Stadt hat. Den Sonnenuntergang auf dem Hill sollte man sich nicht entgehen lassen. Sehr lohnenswert ist ein Besuch der vielen Tempelanlagen am Fuße des Mandalay Hills, hier sollte man ausreichend Zeit mitbringen. Der Besuch des goldenen Mahamuni Buddhas im Süden der Stadt und einer Werkstatt der Goldschmiede sollte auf jeden Fall auf ihrem Besuchsprogramm stehen.
Mandalay dient auch als Stützpunkt, um die vielen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung der Stadt zu besichtigen. Beeindruckend sind die weißen Tempelanlagen in den grünen Hügeln von Sagaing, eine Fahrt durch die weitläufigen Anlagen der alten Königsstadt Inwa, der Sonnenuntergang an der U-Bein Brücke in Amarapura, oder der Tagesausflugs mit dem Boot zur riesigen unvollendeten Pagode von Mingun.
Tip: Wer sich für die Menschen in diesem wunderbaren Land engagieren möchte, dem empfehlen wir mit dem Förderverein Myanmar e.V in Saarbrücken Kontakt aufzunehmen. Der Verein unterstützt die Phaung Dhaw Oo Klosterschule in Mandalay. Er vermittelt Patenschaften und freut sich über Helfer, die sich vor Ort mit Ihren Fähigkeiten einbringen wollen.
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Etwa 10 Km südlich von Mandalay liegt am Ufer des Taungthaman Sees die Kleinstadt Amarapura. Über den See führt die meistfotografierte Sehenswürdigkeit, die etwa 1,2 km lange U-Bein Brücke. Ein Sonnenuntergang auf dem See zählt zu den unvergesslichen Momenten einer Reise durch das Land am Ayeyarwady. Die Brücke wurde aus über 1000 Teakholzstämmen, teilweise Trümmer der aufgegebenen Königsstadt Inwa, erbaut. Ihren Namen erhielt sie von ihrem Erbauer, dem damaligen Bürgermeister U-Bein.
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Die Shwenandaw Pagode ist das einzige Gebäude, welches vom alten Königspalast übrig geblieben ist. Vor dem großen Brand ließ der Sohn des Königs Mindons das Gebäude im Königspalast abbauen und versetze es vor die Mauern des Palastes. Ihm haben wir es heute zu verdanken, dass der Besucher so einen Eindruck der damaligen Teakholz - Gebäude bekommen kann.
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Die Kuthodaw – Pagode wurde von König Mindon 1857 erbaut und wird auch als größtes Buch der Welt bezeichnet. In 729 kleinen Schreinen stehen große Steinplatten, auf denen die Tipitaka (Lehre des Theravada Buddhismus) eingemeißelt wurde. Steinmetze benötigten über 7 Jahre, um den Text in die Tafeln einzuschlagen.
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Im Süden vor den Toren der Stadt Mandalay erheben sich die grünen Hügel von Sagaing. Mit 600 Klöstern und Pagoden ist es eines der größten religiösen Zentren des Landes. Hier in den Hügeln ziehen sich die Nonnen und Mönche zur Meditation zurück. Den Besucher erwarten schöne Tempel inmitten der Natur.
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Diese Pagode liegt im Süden der Stadt und beherbergt die bedeutendste Buddhafigur des Landes. Die Figur wurde von den vielen Pilgern mit so viel Blattgold belegt, dass sie inzwischen total unförmig geworden ist. Sie gehört neben der Shwedagon - Pagode zu den meistbesuchten Pilgerzielen von Myanmar.
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Die meisten Besucher kommen zum 236 m hohen Mandalay Hill, um von der Terrasse der Wunscherfüllungspagode den Sonnenuntergang zu genießen. Von hier oben hat man einen atemberaubenden Blick auf die Stadt mit ihren vielen Klöstern, den Fluss Ayeyarwady, der die Lebensader des Landes ist, sowie in der Ferne die Shan Berge.
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Inwa war nach Sagaing etwa 400 Jahre lang, bis Mitte des 17. Jahrhunderts, das Zentrum des birmanischen Reiches. Heute warten der „Schiefe Turm von Inwa", das gut erhaltene Maha Aungmye Bonzan Kloster, sowie das Bagaya Kyaung, ein Kloster welches komplett aus Teakholz gebaut wurde, darauf, durch den Besucher entdeckt zu werden.
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